Donnerstag, 29. Januar 2015

ein Wintermärchen

Nein, es wird kein geschriebenes Märchen, sondern es gibt Fotos. 
Ich war neugierig, wie das Dorf an der Schlei, wo ich Ragnars Werft im Zündstoffroman errichtet habe, im Winter aussieht, und bin hingefahren - und war entzückt!


Schon die Wege dorthin sind traumhaft.



Ein Blick vom hohen Ufer über die Schlei, erkennt ihr die Enten, die ihre Winterrast halten?




Unten am Schleiufer:



Ein alter Steg ragt ins Wasser:



Keine Schiffe da, nur festgezurrte Fender, die sich auf einer hauchzarten Eisschicht spiegeln.



Und nun gehen wir zur Ziegelei ...


... die Lore ist noch da ...


... aber die Fliegen hat jemand vom Schild vertrieben. Stattdessen wurde ein Herz in den Schnee gemalt :)


Das nächste Bild zeigt eine Mauer aus Fehlbränden der Ziegelei - wie ich finde, sieht das genial gemütlich aus.


So romantisch sehen die alten Reetdachhäuser in der Umgebung aus. Die Werftkate ist aber kleiner.


Noch ein letzter Blick übers Wasser ...


... dann geht es über die Panoramastraße zurück.


Ich hoffe, euch hat der Ausflug so gut gefallen wie mir - heute schneit es schon wieder richtig heftig, während sich in meinem Kopf ein neues Abenteuer zusammenbraut... aber das ist eine andere Geschichte.
Diesmal wird es direkt an die Ostsee gehen.

Mittwoch, 21. Januar 2015

Zündstoffs schönste Plätze

Ich hatte euch schon versprochen, weitere Schauplätze aus meinem Regio-Frauenkrimi 'Zündstoff' zu zeigen. Das möchte ich heute einlösen.


Zunächst werfen wir einen Blick in die wunderschöne kleine Landkirche, die in der ersten Romanszene eine - wenn auch traurige - Rolle spielt.
Ist das nicht bezaubernd romantisch? Eigentlich sollten in dieser Kirche nur Hochzeiten und Taufen stattfinden. Ihre fröhlichen Farben machen einfach gute Laune.


Das ist ein Blick von der Panoramastraße an der Schlei, die Lucie in der zweiten Romanhälfte entlangfährt, voller Spannung auf das, was kommen mag. Eigentlich auch viel zu lieblich für einen Krimi, findet ihr nicht?


Jetzt wird es schon düsterer - die dunklen Augen einer ausgeschlachteten Ziegelei starren uns an - verbirgt sich dort mitten im Frühlingspark ein düsteres Geheimnis?

Schaut mal:



Erkennt ihr die unzähligen schwarzen Punkte auf der Tafel? Abermillionen Fliegen haben sich dort niedergelassen.
Warum?
Mein Autorenschatten verrät, es wird spannend...


... welche Rolle die alte Lore spielt, verrate ich euch aber nicht. Nur soviel, als ich sie das erste Mal sah, war mir klar, dieser Schauplatz ist optimal!


Zum Schluss möchte ich euch noch auf eine kleine Segeltour mitnehmen, zurück nach Schleswig, mitten ins explosive Finale.

Alles Weitere erfahrt ihr im 'Zündstoff'.
Viel Spaß.
Und weil ich meine schönen Schauplätze selbst so gerne mag, dass ich sie immer mal wieder besuche, verlinke ich diesen Post bei Frollein Pfau und ihrer tollen Aktion 'mittwochs mag ich.' Schaut auch da mal vorbei.

Eure Gea

Montag, 19. Januar 2015

Leserunde bei Lovelybooks

Diese Woche startet eine Leserunde bei Lovelybooks zu meinem Roman 'Zündstoff'.


Vielleicht hat noch jemand von euch Lust dazu, mitzulesen.
Natürlich beantworte ich in der Leserunde alle Fragen zur Geschichte, zu meiner norddeutschen Heimat oder zu den Protagonisten, die euch beschäftigen. Es ist also die Gelegenheit für einen persönlichen Austausch, zu dem ich euch herzlich einlade.


Donnerstag, 15. Januar 2015

ein tierisches Lächeln

Bei Traude Rostrose gibt es eine neue Aktion, wirklich prima gegen Winterblues im Dauerregen. Da schau ich doch gerne vorbei.



Nein, das bin ich nicht, das ist ein Pferd. Lachfaltenfrei. Aber neugierig. Leutselig. Nett.



Das weiche Maul ...



... wird immer größer.


So ein Pferd muss sich ganz schön verrenken, wenn es riechen und gleichzeitig sehen will, was da so interessant in meiner Hand ist.


Seht ihr das Lächeln? 
Oder ist das etwa ein Pferdekommentar?
Ich weiß schon, was er sagt, cool wie Humphrey Bogart: 
Weg mit der Kamera und her mit 'die Äppel'. 
(Hier im Norden kriegen die das mit der Grammatik nicht so hin.)



Lächelnde Tiere - Tiere, die lachen - man muss sie nur beobachten, denn ja, das können sie auch. Und damit erfreuen sie unsere Herzen.

Wer von euch bei Pinterest ist, kann mehr lustige Tierbilder auf meinem Gea-Nicolaisen-Konto dort finden, die allerdings zumeist nicht selbstgeknipst sind wie diese von Humphrey.
Gute Laune ist aber garantiert.

Eure Gea

P.S. Bei Lovelybooks startet demnächst eine Leserunde zu meinem Roman 'Zündstoff', auch der eignet sich wunderbar gegen Winterblues. 

Sonntag, 4. Januar 2015

Genremixturen zum Jahresanfang

Frau Pappelheim hat in einem Kommentar zum Zündstoff eine Frage aufgeworfen, die mich immer wieder bewegt:
In welches Regal gehören meine Romane?



Es gibt sooo viele Genre, von A wie Abenteuerroman bis Z wie Zukunftsroman, auch SciFi genannt. Dazwischen Historienromane oder Krimis und Thriller, was nicht dasselbe sein soll, und all die LiRos = Liebesromane.


Mann kann echt tüddelig davon werden, wie wir Nordlichter sagen.



Welchen Sinn haben diese Einteilungen?
Klar, als Leser suche ich in der Buchhandlung im passenden Regal nach meiner Lieblingslektüre, z.B. ChicLit, die aber auch unter freche Frauenromane firmiert - was zeigt, nicht mal die Bezeichnungen sind einheitlich.
Erst recht nicht die Inhalte.



Trotzdem empfinde ich persönlich ein arges Diktat, was die Genre-Einteilung betrifft. Ein Roman muss sich exakt einsortieren lassen, sonst verkauft er sich nicht. Und wehe, er sprengt die wichtigsten Gesetze seines Genres, dann kann man ihn oft gleich in die Schublade stecken. Es lohnt nicht, solche Zwitter einem Verlag anzubieten.



Nun schreibe ich aber leider genau solche Genremixturen.
Früher nannte ich die für mich Romantikthriller, weil sie wie ein gut geschüttelter Cocktail zwei Elemente enthalten: SIE verliebt sich in IHN - und das Ganze vor der Kulisse eines zu klärenden Verbrechens.



Fein, sagt ihr, Romantikthriller ist doch ein passendes Genre?
Mitnichten, muss ich leider antworten. 
Der moderne Romantikthriller legt das Hauptgewicht auf die Liebe, wobei explizite Sexszenen erwünscht, wenn nicht sogar Pflicht sind, während der Krimianteil ein Schattendasein führt und eigentlich mehr dazu dient, die Liebesgeschichte mit Spannung zu würzen.



Bei meinen Romanen ist es eher umgekehrt. Außerdem enthalten sie gerne noch eine Prise Rätsel, ein paar Tropfen Abenteuer, vielleicht sogar fantastische Elemente oder was Freches, Lustiges - das ergibt sich erst während des Schreibens, ich kann das nicht vorher planen.



Dann seh ich irgendwann auf mein Ergebnis: Ich wollte einen Krimi und schrieb ein Irgendwas.



Ist Zündstoff nun wirklich ein Regiokrimi?
Regio steht für ganz viel Lokalkolorit, dass also der Roman nur an dem Ort spielen kann, wo er spielt. 
Trifft auf Zündstoff zu - aber wehe, ich seziere das genauer... ganz ehrlich, ich kapiere die Definition von Regio nicht. Denn man kann ja Gebäude und Meere austauschen, ohne dass der eigentliche Plot (der Handlungsinhalt) sich ändert.
Ob nun Schleswig oder Husum oder Kleinkleckersdorf in Irgendwo von einem Bombenleger bedroht wird, ändert nicht wirklich etwas.
Darum kann man das mit dem Regio getrost locker sehen, finde ich - mal abgesehen davon, dass ich meine schöne Heimat liebe und sicherlich viel besser beschreiben kann als etwa Rosenheim.



Bleibt der Krimi - die Reaktionen, die ich zu Zündstoff erhalten habe, sprechen jedoch dafür, dass der Roman eben auch kein reiner Krimi ist. Zu wenig Crime, die Verbrecher sind nicht böse genug, die Verbrechen nicht grausam genug. Lucie 'lebt' zu viel 'Alltag', denkt zu viel an die Liebe...



Es ist vertrackt und ich werde das Rätsel nicht lösen.
Ich schreibe Genremix, schlage gewissermaßen Brücken zwischen den Regalen der Buchhandlungen, und das immer wieder und mit Lust und Vergnügen.



Es würde mich freuen, wenn ihr mir eure Meinung zum Thema sagt. Vielleicht hat jemand von euch eine zündende Genre-Idee? Oder seht ihr das mit den Einteilungen weniger eng? Mögt ihr Mixturen?



Euch allen ein frohes und gesundes 2015
Eure Gea