Sonntag, 21. Dezember 2014

Zündstoff geht an ....

So, es ist der vierte Advent, nach achtzehn Uhr, also habe ich in den Lostopf gegriffen, um wie versprochen mein Ebook Zündstoff zu verschenken.


Liebe Eva von verfuchstundzugenäht, dein Name stand auf dem Zettel. Ich gratuliere dir und hoffe, dass wirklich eine große Ebookliebe mit dem Zündstoff beginnt. Bitte schick mir einen Kommentar mit deiner E-Mail-Anschrift, dann macht sich meine Lucie auf den Weg zu dir.



Euch anderen danke ich für die liebe Unterstützung oder das Mitmachen - es wird sicher im nächsten Jahr auch wieder ein Giveaway geben.



Jetzt wünsche ich euch allen ein frohes Fest, ganz viele tolle Bücher zum Lesen - und hoffentlich doch noch etwas Schnee.



Eure schneeversessene Gea

Mittwoch, 17. Dezember 2014

mittwochs mag ich - Türme

Zurzeit habe ich es mit Türmen, einem Schachturm und dem Wikingturm von Schleswig.



Dieser Wikingturm ist an sich grottenhässlich, aber seit er in meinem Regioroman Zündstoff eine Rolle spielt, habe ich ihn als Fotomotiv für mich entdeckt.



Es ist erstaunlich, man kann ihn von soo vielen Plätzen aus sehen, mal ganz nah und bedrohlich ....



mal von Ferne.



Inzwischen gehört er zu meinen Lieblingsmotiven - es muss nicht jeder Turm alt und schön sein wie dieser:



Vom zweiten Turm, den ich heute mag, habe ich kein Bild - das entsteht erst langsam in meinem Kopf.
Neulich fand ich im Museum einen Katalog über alte Schachspiele, darin tolle Abbildungen von Elfenbeinelefanten mit einem Turm darauf.



Die spuken mir jetzt durch den Kopf - langsam entsteht eine Geschichte rundherum um solch einen Turm. Noch weiß ich kaum, wohin mich die Reise führen wird. Das ist eine total spannende Phase.
Die Geburt eines neuen Universums in meinem Schriftstellerinnenhirn.



Und nun schau ich mal, was sonst noch so mittwochs bei Frollein Pfau gemocht wird.

Wer Lust hat, kann noch bis Sonntag an meiner Verlosung teilnehmen - siehe der Post mit dem Giveaway.

Eure Gea


Sonntag, 14. Dezember 2014

Advents-Giveaway

Einige von euch haben mich gefragt, ob ich meinen Zündstoff in der Familie verschenke.
Die Antwort lautet: Nein, weil es sich um ein Ebook handelt und niemand von uns einen Reader besitzt.



Verschenkt ihr Ebooks? Oder steht ihr vor demselben Problem?
Ich verschenke sehr gerne Selbstgemachtes; Kalender zum Beispiel, schöne Fotos habe ich ja zur Genüge.


Ich freu mich auch immer sehr über Handgearbeitetes.


Trotzdem finde ich es sehr schade, meinen Zündstoff nicht verschenken zu können... hmm... geht ja doch!!

Heute starte ich mein allererstes Giveaway :)

Wer hier bis zum vierten Advent 2014, Punkt 18 Uhr, einen Kommentar postet (Eingang bei mir, freigeschaltet wird evtl. später), kann teilnehmen, egal ob als Follower oder anonym - ich bräuchte vom Gewinner lediglich eine E-Mail-Adresse.
Zündstoff gibt es als epub, notfalls als PDF für den PC.



Die Bedingung ist, dass ihr gerne Regiokrimis lest und mit Lucie nach dem Bombenleger suchen wollt. 
Wer also Lust hat, den Zündstoff kennenzulernen, ist herzlich eingeladen, hier teilzunehmen.

Ich würde mich freuen, wenn ihr das Bildchen, das ich vorbereitet habe, mitnehmt, damit die Aktion etwas bekannter wird.


Nun habt einen schönen dritten Advent.
Ich wünsche euch allen viel Glück bei meiner allerersten Verlosung.

Eure Gea


Dienstag, 9. Dezember 2014

Zündstoff-Schauplätze

Ich hatte euch versprochen, ein paar reale Schauplätze aus meinem Regio-Krimi Zündstoff zu zeigen, das löse ich heute ein.

Die Geschichte spielt in Schleswig, einem verschlafenen Landstädtchen, ungefähr dreißig Kilometer von der dänischen Grenze entfernt. Der höchste Turm im Ort ist der Domturm. Besonders schön sieht man ihn von der Schlei aus - und die Schlei ist ein vierzig Kilometer langer Wasserarm der Ostsee, mal schmal wie ein Fluss, mal breit wie ein See.



Der Dom spielt in Zündstoff jedoch keine Rolle, sondern ein ganz anderer Turm am anderen Ortsende, der längst nicht so schön ist.
Tatsächlich ist der Wikingturm bei vielen Schleswigern ziemlich unbeliebt.


Was wir dagegen alle mögen, sind die Reste unserer Altstadt, darum geht es meiner Protagonistin Lucie natürlich nicht anders. Schleswig kann nämlich richtig schön sein, und das ist etwas, das ich im Roman auch zeigen möchte.




Das Städtchen hat knapp 24.000 Einwohner und nirgends ist das Wasser weit weg. Neben der Schlei gibt es etliche lauschige Seen. Einen davon, den Brautsee, kann Lucies Kollegin Petra sehen, wenn sie aus ihrem Wohnzimmerfenster guckt. 
Wie gefällt er euch?


Von den Seen führen oft kleine Flüsschen hinab zur Schlei. Ein Mühlrad dreht sich in einer Miniaturschlucht, ideale Kulisse für eine wichtige Romanszene, finde ich.


Weiter hinüber zur Schlei ... ein großer Steg ragt seit 2008 ins Wasser. Er wurde für die Landesgartenschau gebaut und ist danach etwas 'verwaist'. 


Mich reizt er immer wieder zum Fotografieren, und so war es klar, dass auch dort eine Zündstoff-Szene spielen soll.
Schneefrei, versteht sich, denn Zündstoff spielt im Frühling, wenn es nicht nur in Schleswig am schönsten ist.


Lucie hadert mit den Neubauten ihres umtriebigen Chefs, Rainer Calliesen. Diese Idee kam mir natürlich nicht von ungefähr, denn tatsächlich wird in Schleswig allerhand abgerissen und gebaut, nicht immer zum Vorteil der Stadt.
Und so hatte ich es leicht, mir ein Vorbild zu suchen, als ich mir überlegte, wo Lucie denn von ihrem Chef einquartiert werden könnte.


Perfekte Lage, direkt an der Schlei.
Wäre im Roman Winter, würde Lucies Aussicht aus dem Wohnzimmer ungefähr so aussehen:


Aber es ist ja Frühling, drum wandern wir mit Lucie zusammen an den Schleiufern zu Malte, mit dem sie gemeinsam ermittelt. Es ist abends ....



Malte wohnt unweit des 'Roten Elefanten', Schleswigs bombastischem Gerichtsgebäude.


Auch er hat in seinem Wohnzimmer eine fantastische Aussicht. (Irgendwie neige ich zu Winterfotos, denkt euch bitte ein paar Blümchen dazu.)


Lucie besucht im Roman etliche Restaurants, zum Beispiel das in der Brauerei, die in einem alten Bahnhofsschuppen untergebracht ist.


Ein zweites Restaurant existierte nur einen Sommer lang, gerade passend für Lucie, sich dort mit zwei Verdächtigen zum Brunchen zu treffen.


Für heute beende ich unseren Schleswig-Rundgang mit einem Ausblick auf den Dom vom Wikingturm aus. 
Demnächst gibt es Bilder von der Umgebung, denn auch dort erlebt Lucie so einiges, bevor sie endlich 'das Anta' = den Täter, männlich, weiblich oder Mehrzahl, zur Strecke bringt.






Freitag, 5. Dezember 2014

Friday-Flower-Zündstoff

Ihr lest richtig, Blumen-Zündstoff. Heute habe ich mir selbst eine Rose geschenkt, weil ich was zu feiern habe. Endlich ist mein Ebook im Ullstein-Midnight-Verlag erschienen.



Gefühlte Ewigkeiten hat es gedauert - was muss nicht alles passieren, ehe ein Roman veröffentlicht wird.

Erst mal braucht die Autorin eine zündende Idee. Dann viel Enthusiasmus und Durchhaltevermögen für die zigtausend Wörter, die es in den PC zu tippen gilt. Zugegeben, das macht enorm viel Spaß, trotzdem ist es Arbeit und für mich, die ich nicht mit Geduld gesegnet bin, manchmal eine arge Prüfung. Die Finger sollen schneller tippen!



Wenn die Rohfassung fertig ist, lasse ich meine Romane etwas schmoren, bevor ich sie überarbeite, oft mehrfach, bis ich endlich zufrieden bin.



Nun beginnt der zweite Teil - die Suche nach einem passenden Verlag. Diesmal hatte ich mit Ullstein Midnight viel Glück; das Team dort ist unkompliziert, hilfreich, motivierend und voller toller Einfälle. Danke für Titel und Cover!
Trotzdem hat es noch etliche Wochen gedauert und zum Schluss wurde ich schon ganz unruhig wie ein Kind vor Weihnachten.



Aber heute ist es soweit. Zündstoff ist da.
Und darum habe ich mir eine Rose in der passenden Farbe gegönnt.
Sie steht in meinem Geschenkefenster, klar. Hier sammle ich in diesen Wochen alles, was später unterm Weihnachtsbaum liegen soll.



Jetzt verlinke ich meine Zündstoffrose mit den anderen Blumen beim Holunderblütchen - schaut mal vorbei, dort gibt es jeden Freitag tolle Blumensträuße zu bestaunen.
Eure Gea



Montag, 1. Dezember 2014

Schleswig fiktiv

Als mir der Verlag den Coverentwurf von 'Zündstoff' geschickt hat, habe ich mich total gefreut, weil das Bild mit den düsteren, aber feurigen Wolken und der norddeutsch wirkenden, unschuldig weißen Häuserzeile prima zur Stimmung des Romans passt.


Tatsächlich zeigt das Foto nicht Schleswig, sondern liefert nur eine Illusion, darum habe ich gleich mal probiert, das Bild mit meinen eigenen Aufnahmen nachzustellen.
Echte Schleswiger Häuser und ein dramatischer Wolkenhimmel:



Dann hieß es tüfteln. Mit meinen begrenzten Bordmitteln kam schließlich das heraus:


Ist das jetzt real?
Mitnichten. Nicht einmal eine Giraffe mit langem Hals hätte diesen Anblick, obwohl die Himmelsrichtung stimmt und man wohl über die Dächer hinweg ungefähr über die Schlei zum Wikingturm guckt (das ist das spargelige Hochhaus am Horizont).

Genau wie die Bilder zeigt auch mein Roman nicht das reale Schleswig - ich wage mal zu vermuten, dass kein Regio-Krimi die Schauplätze real zeichnet, egal wo er spielt. Als Autor muss man immer Konzessionen machen.
Der Plot verlangt nach einem Haus an einer Stelle, wo sich in echt ein Teich befindet, oder umgekehrt. Viele wollen auch nicht, dass ihre Geschäfte oder anderes Eigentum in einem Roman erscheint, dann heißt es Ähnlichkeiten zu erfinden, die genug Eigenständigkeit besitzen. Ich hoffe, das ist mir gelungen.



Lucie begegnet im Roman zwei Männern: Malte und Ragnar, die exemplarisch zeigen sollen, wie ich Schleswig verfremdet habe:


Schön, die Schleiufer? Genau an dieser Stelle habe ich für Ragnar eine kleine Werft gebaut, wo er vor sich hinwerkeln kann, wenn er nicht grade ...



Malte wohnt im Schatten des Wikingturms. Lassen wir ihn mal selbst erzählen:

"Unser Haus wird dir gefallen, wo du Architektin bist. Es ist im klaren Stil der Sechziger gebaut worden, frei von überflüssigen Schnörkeln. Wir haben eine tolle Aussicht auf Schloss Gottorf, denn es steht auf der kleinen Landzunge, wo auch der Wikingturm gebaut wurde. Früher befand sich dort der Alte Garten von Schloss Gottorf.“

Und siehe da, links hinter den Nebeln auf dem Foto könnte sich genau solch ein Haus verstecken:


Vom Panorama habe ich nur eine dunkle Skyline - links steht der Wikingturm, rechts erkennt man mit gutem Willen das Schloss:


Es könnte also sein, dass Maltes Haus sich unauffällig zwischen die anderen mogelt ... und genau darum geht es mir.
Regiokrimi bedeutet für mich nicht, dass ich mich sklavisch an die Realitäten halte, sondern dass ich ein 'Es-wäre-möglich' schaffe.
Meine Schauplätze sollen stimmig sein, trotzdem möchte ich mir alle Möglichkeiten erhalten, die mir die Fantasie bietet.

Dass ich trotzdem viele reale Orte und Häuser in 'Zündstoff' verwendet habe, zeige ich euch ein andermal, jetzt gibt es noch zwei schöne Schleswig-Fotos, die kein bisschen Realität zeigen, weil die Motive extrem herangezoomt worden sind. Beim Dom frage ich mich direkt, von wo ich das wohl geknipst habe.



Schleswig ist auf jeden Fall eine wunderbare Kulisse für dramatische Dreiecksgeschichten.