Samstag, 29. April 2017

Pummelig?

Ida, die 'Heldin' aus Das Geheimnis der Weißdornblüten, ist eine tatkräftige junge Frau. In Eigenregie hat sie ein romantisches kleines Hotel eröffnet, sie weiß ihre Mutter und die vorwitzige Schwester zu nehmen, kann tapezieren, ihre Gäste bei Laune halten, weiß sich durchzusetzen und kommt sogar irgendwie damit klar, dass ihr Vater ermordet wurde.
ABER... Ida hat eine Achillesferse ... 


... Ida ist pummelig, oder wie wir Nordlichter sagen: Sie hat gut Schick drauf. Und was wir bei Tieren süß finden, können wir bekanntlich an uns selbst gar nicht leiden.
Da Idas Mama und ihre Schwester schlanke Schönheiten sind ...


... na ja, wir mögen nicht alle, die dünn sind ...


... hätte Ida gerne eine zartere Statur. Muss ja nicht gleich so sein:


Am liebsten würde sie sich in einer Ecke verkriechen, wenn ein potenzieller Mr. Right ihren Weg kreuzt.


Nur fällt sie mit den lästigen Pfunden leider überall doppelt auf, und so fühlt sich Ida eher wie diese hier:


Natürlich hat sie es schon mit Diäten probiert, nur um herauszufinden, dass sie ihr Gewicht im Großen und Ganzen hält, wenn sie nicht massiv und dauerhaft hungert. Und wer kann das schon angesichts solcher Verführungen?


Am besten wäre es ja, die Männer, die Ida gefallen, würden sie nehmen, wie sie ist. Doch ihr Ex-Freund hat sie wegen ihrer Pfunde abserviert. Seitdem ist Idas Selbstbewusstsein im Keller.


Dann aber findet sie in einer liebenswürdigen kleinen Boutique ein knallrotes Kleid, in dem sie auffallen MUSS.


Ida hat den Mut, das Kleid zu tragen.
Was ihr darin passiert, könnt ihr in Das Geheimnis der Weißdornblüten lesen.
Soviel sei hier verraten: Das Kleid macht Idas Leben nicht leichter. So einfach ist die Welt nämlich nicht. 
Idas Weg zu sich selbst ist noch weit und voller Fettnäpfchen.


Vielleicht gibt es überhaupt keine optimale Lösung, die Welt ist nun mal ein großer Kompromiss und fordert jeden von uns täglich aufs Neue heraus.
Wir müssen es halt immer wieder versuchen. Am Ball bleiben, nannte das mein Lehrer. Und Recht hat er!




Sonntag, 2. April 2017

Was geschah im Oktober?

Stellt euch vor, es ist ein herbstlicher Oktobertag. Vielleicht neblig und grau, vielleicht auch noch ganz schön mit dem raschelnden goldenen Laub der Bäume, das bald zu Boden segeln wird.


Die Schlei, das lange Band der Ostsee, liegt wie ein geheimnisvoller Spiegel vor euren Blicken. Menschenleer die Wege und Ferienhäuser, keine Segler auf dem Wasser, nur eine Ente schwebt im Silber dieses Nachmittags.


Ein einsamer Mann geht dort am Ufer spazieren. Er ist nicht mehr jung, er hat ein bewegtes Leben geführt, über das er Romane erzählen könnte. Und nun hat er Anker geworfen, so scheint es. Die Schleiufer sind seine Heimat geworden. Aber hat er auch seinen Frieden gefunden?


Woran mag er denken, als er jetzt umkehrt, um heimzugehen? An das schöne alte Haus, das er mit viel Liebe renoviert? Oder an seine Tochter? Er hat verfolgt, wie sie aufgewachsen ist, aber sie kennt ihn nicht.
Vielleicht sollte er das jetzt ändern. 
Doch wie wird Ida reagieren? Wird sie ihm verzeihen?



Dann ... fällt ein Schuss.
Der Mann sinkt getroffen zu Boden.
Sein Weg ist zu Ende.
Vergeblich sucht man seinen Mörder.


Der Heckenschütze bleibt unerkannt im Schilf ...




Sieben Monate später: Ida hat das Haus ihres geheimnisvollen Vaters geerbt und ein bezauberndes Hotel eröffnet. Die ersten Gäste trudeln ein.


Aber ein Schatten liegt auf ihrer Vergangenheit ...


Mehr erfahrt ihr ab morgen in meinem neuen Ebook




Montag, 27. März 2017

Idas Welt

Ida ist eine 'Zugereiste', also genau wie ich keine gebürtige Angeliterin. Aber genau wie ich hat sie sich in das Land an der Schlei verliebt.


Wer von euch kann einer solchen Straße widerstehen? Sie scheint doch mitten ins Auenland zu führen.


Dabei hausten hier einst die Wikinger.
Und heute?


Idas Welt ist traumhaft schön - aber...


... im Herbst wurde ihr Vater ermordet, erschossen von einem unbekannten Heckenschützen.
Ida hat sein Haus geerbt und es zu einem bezaubernden Hotel an den Schleiufern ausgebaut.


Die dunklen Wolken sind geblieben. Denn der Heckenschütze treibt weiter sein Unwesen, und Ida gerät in sein Fadenkreuz.


Wie es weitergeht, erfahrt ihr ab dem 3.4.17 in
Das Geheimnis der Weißdornblüten


Dienstag, 14. März 2017

Muss es im Frühling romantisch zugehen?

Blöde Frage, denkt ihr? Und antwortet mit einem klaren: Ja natürlich?


Ich stimme euch ja zu. Denke ich an den Mai in meiner schönen Heimat, denke ich an helles Blau und saftiges Grün und an die unvergleichlich gelben Rapsfelder.


Wunderschöööön.
Was mache ich aber als Krimiautorin damit?


Ich balanciere ... zwischen Krimi und Liebesroman. Schließlich steht nirgends ein Gesetz, dass ein Roman nicht aus beiden Genres Zutaten vermischen darf.
Darum gibt es in meinem neuen Roman eine stürmische Liebe mit Widerhaken ...


... und einen Mord, der aber schon ein paar Monate zurückliegt.


Idas Vater wurde erschossen. Sie erbt sein altes Haus, aus dem sie ein Romantikhotel macht. Und ausgerechnet ihr erster Gast ist zum Verlieben ... (da haben wir wieder die andere Romanseite ;) ).


Ob für Ida aber Hochzeitsglocken winken oder ein brutaler Mörder auf sie wartet, wird noch nicht verraten.


Nur so viel: Neben den Menschen spielt wie immer meine Heimat eine entscheidende Rolle. Und weil es Mai ist, blüht der Weißdorn, ein ganz bezaubernder Strauch, der in dieser Jahreszeit die kleinen Nebenstraßen säumt und das ganze Land mit seinem Marzipanduft überzieht.


Und so lag es nah, einen passenden Titel zu finden:

Das Geheimnis der Weißdornblüten


Was sich dahinter verbirgt, könnt ihr demnächst herausfinden. 
Der Roman erscheint im Frühjahr als Ebook bei Ullstein forever. 
Ich freu mich schon sehr darauf.
Eure Gea


Montag, 13. März 2017

Inas Schleibilder

Normalerweise mache ich selbst Fotos und texte dazu. Heute möchte ich euch einfach nur einen Link ans Herz legen:


Dort findet ihr traumhafte Fotos der Schleiregion und ein paar Neuigkeiten über meine Romane und mich.
Und im Blog zu blättern, macht auch viel Spaß.

 Vielen Dank, Ina, besonders auch für den tollen Nachmittag im Wikingturm, den ich zwar nie schön fand, der aber inzwischen aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken ist.


Dienstag, 4. Oktober 2016

Terrorsaat

Eine martialische Überschrift? Ja!
Ich habe den Titel und das Cover meines Romans Der Flug des Schneekranichs geändert. Das wollte ich schon sooo lange. Nun hatte ich endlich die zündende Idee: Terrorsaat. Und so bin ich ganz spontan ran ans Werk ...



Warum?, werdet ihr fragen. Denn okay, auch der Schneekranich spielt eine wichtige Rolle im Roman. Ein Kranich aus gefaltetem Papier, der meiner Heldin als Talisman dient. Er ist ein Symbol für ihren wichtigsten Wunsch: Freiheit!



Warum also nun die Terrorsaat?



Schauen wir mal, wie die Geschichte beginnt: im trüben, herbstlichen Hamburg, ungefähr da, wo ich auf diesem alten Foto sitze. Schon damals kam mir der Grundgedanke zu diesem Roman, tatsächlich basiert er auf einem Alptraum.



Alptraum... Alpen - genau! 
Meine Heldin Ivola ist das, was wir heute einen weiblichen Nerd nennen würden. Hübsch, ohne es zu merken, hochintelligent, was ihr zum Verhängnis zu werden droht - und allein. Kein Wunder, wenn sie sich Hals über Kopf in einen charmanten Unfallgegner verliebt, der es ihr überhaupt nicht übelnimmt, dass sie ihm ins Auto gekracht ist. Die beiden brechen spontan zu einem romantischen Wochenende in die Schweiz auf, um dem grauen Hamburg zu entfliehen.
Und dort beginnt Ivolas Alptraum.



Stellt euch vor, ihr seid einen Winter lang in einem abgelegenen Alpental gefangen. Schaut ihr aus dem Fenster - seht ihr Schnee. Und Berge, hoch wie Wände. Und das für ein Mädel von der Waterkant. 
Ivola soll für eine Verschwörergruppe arbeiten. Sie und ihr Leidensgenosse sind den Machenschaften der Männer hilflos ausgeliefert.



Was macht ihr? Schuftet ihr für die Verschwörer oder versucht ihr zu fliehen? Ivola nimmt den Kampf auf. Denn sie weiß, dass es der einzige Weg ist, der ihr bleibt. Vielleicht muss sie dafür ihre große Liebe opfern.



Ja, und warum heißt der Roman nun Terrorsaat? Das werdet ihr nur herausfinden, wenn ihr ihn lest. Ich verspreche euch eine packende Antwort.


Eure Gea

Dienstag, 5. Juli 2016

Bummeln mit Lucie

Im Winter sind Lucie und Ragnar durchs abendlich-dunkle Schleswig gebummelt, heute nehmen sie euch mit zu einem vormittäglichen Sommerbummel nach Eckernförde.


Zuerst will Lucie zum Markt, weil es dort die leckerste und größte Auswahl an Tomaten gibt. Ragnar darf den Korb tragen, er ist ja ein Gentleman ;)


Lucie braucht beide Hände, um ihren neuen Fotoapparat auszuprobieren, und Ragnar weiß, wo sie die schönsten Bilder machen kann: Klar, im Hafen.


Während Ragnar jedes Boot und Schiff fachmännisch betrachtet, staunt Lucie über die Wolkenungetüme dieses Vormittags.


Welch ein mächtiges - federleichtes - Gebirge.


"Bloß Tomaten zum Mittagessen ist aber etwas spärlich, Lucie."
"Wie wäre es mit frischem Fisch dazu?"
Ragnar strahlt, genau darauf hat er gehofft.


Nur gut, dass sie heute bummeln können und keine Verbrecher jagen. Das überlassen sie den Profis.


"Jetzt so einen kleinen Mord aufklären, wäre doch aber amüsant ..."
Lucie stemmt die Hände in die Hüften. "Darauf kann ich verzichten. Bring mich bloß nicht auf die ..."


Lachend gibt ihr Ragnar einen dicken Kuss und verspricht, sie bald zu einer romantischen Segeltour einzuladen. "Dann machen wir beide es uns im Bugnetz gemütlich."


Ein bisschen skeptisch schaut Lucie nach oben - wenn das mal gemütlich ist?
"Vielleicht sollten wir uns lieber einen Strandkorb mieten."


Ragnar weist auf ein anderes Exemplar. "Wenn schon, denn schon - mit Bullauge. Darin kann man übernachten."


Die zwei sind sich einig, das wollen sie demnächst probieren.
Erst mal schlendern sie am Strand entlang, und dann geht es nach Hause, die Tomaten und der Fisch wollen verputzt werden.


Eckernförde ist Schauplatz in meinem zweiten Regiokrimi um Lucie und Ragnar: